Über Rechnungskern
Rechnungskern ist ein unabhängiges Projekt von Abbas Albukhari, Senior Software Engineer. Es erstellt und prüft E-Rechnungen nach EN 16931 – kostenlos und ohne Speicherung von Daten.
Warum es dieses Projekt gibt
Seit 2025 wird die elektronische Rechnung im B2B-Bereich in Deutschland schrittweise Pflicht. Große Unternehmen lösen das über ihre ERP-Systeme; kleine Betriebe, Selbstständige und Handwerker stehen oft mit einer PDF da, die rechtlich keine E-Rechnung ist. Das Ziel von Rechnungskern ist einfach: Rechnungsdaten eingeben, eine konforme ZUGFeRD/Factur-X-PDF oder XRechnung-XML zurückbekommen – im Browser oder per API – und jede E-Rechnung gegen dieselben Regeln prüfen können, die auch Behörden anwenden.
Entscheidungen hinter dem Dienst
- Keine Datenspeicherung. Rechnungsdaten werden im Arbeitsspeicher verarbeitet und nach der Auslieferung verworfen. Das ist keine Einstellung, sondern die Architektur: Es gibt keine Datenbank.
- Konformität wird geprüft, nicht angenommen. Jede XML wird gegen das offizielle Schema validiert; die Schematron-Regeln von EN 16931 und XRechnung sowie PDF/A-3 prüft der Mustang-Validator. Die Testsuite enthält Negativtests, die belegen, dass der Validator Verstöße tatsächlich erkennt.
- Beträge werden serverseitig berechnet mit Dezimalarithmetik und den Rundungsregeln der Norm (BR-CO-*), damit Positions-, Rechnungs- und Steuersummen immer zusammenpassen – auch bei Preisnachlässen, Positions- und Rechnungsrabatten und Zuschlägen.
- Bewährte Technik statt Modeerscheinungen. Python, FastAPI, WeasyPrint (HTML zu PDF/A-3), drafthorse (CII-XML), Caddy für TLS, Docker für den Betrieb. Kein JavaScript-Framework; der Rechnungs-Editor ist einfaches JavaScript, das Ihre Eingaben in Ihrem eigenen Browser behält.
Wer dahinter steht
Abbas Albukhari – Senior Software Engineer. Rechnungskern wird privat in Herne entwickelt und betrieben. Fragen, Rückmeldungen oder ein API-Schlüssel: eng.abbas.it@gmail.com.